Heise 30.07.2026
10:30 Uhr

heise+ | Praxis zu Aufnahme und Schnitt mit 360-Grad-Kameras: Rundum gut inszeniert


360-Grad-Kameras nehmen alles um sich herum als Foto oder Video auf. Mit unseren 16 Tipps zu Aufnahme und Schnitt machen die Panoramaclips noch mehr Eindruck.

heise+ | Praxis zu Aufnahme und Schnitt mit 360-Grad-Kameras: Rundum gut inszeniert

Sie haben sich eine neue 360-Grad-Kamera gekauft und wissen nun nicht, wie Sie sie am besten einsetzen? Nach unserem Test von vier aktuellen Modellen von DJI, GoPro und Insta 360 erklären wir Ihnen nun mit zahlreichen Tipps, wie Sie die Aufnahmen am besten schneiden, bearbeiten und aufbereiten – denn das ist gar nicht so einfach.

Zwar nehmen die beiden Fischaugenobjektive einer 360-Grad-Kamera die komplette Rundumsicht auf. Der erzeugte Film startet aber meist mit einem Ausschnitt, der sich direkt vor einer Linse abspielt. Richten Sie deshalb bei der Aufnahme ein Objektiv auf das wichtigste Motiv aus. Halten Sie die Kamera hierbei möglichst gerade. Der Horizont lässt sich zwar nachträglich drehen, bei längeren Projekten wird die ständige Neuausrichtung jedoch schnell lästig.

Durch die Fischaugenoptik wirken Objekte größer und verzerrter, je dichter sie sich an der Kamera befinden. Achten Sie deshalb darauf, bei Personen wenigstens einen Meter Abstand zu halten. Die Naheinstellgrenze liegt bei den meisten Kameramodellen bei 60 bis 80 Zentimetern. Was sich näher an der Linse befindet, wird unscharf. Befinden sich Objekte mehrere Meter entfernt, ist es kein Problem.